Förderprogramm für Augenheilkunde

Die Bewerbungsfrist endet am 30.06.2018 noch

0 0 0

Tage

Deutsches
Förderprogramm
für Augenheilkunde

Ausschreibung

Bewerber(innen)

Bewerbungsberechtigt sind wissenschaftlich tätige Akademiker(innen) und Forschungsgruppen mit Sitz in Deutschland (nachfolgend: „Institution“). Bewerber(innen) haben vor Antragstellung das Einverständnis ihrer jeweiligen Institution mit einer Antragstellung einzuholen. Ausgeschlossen von der Bewerbung sind Chefärzte(innen) und Institutsleiter(innen), sowie habilitierte Oberärzte mit Abteilungsleiterfunktion.

Art und Umfang und Verwendung der Förderung

Die Förderung beschränkt sich auf das jeweils prämierte wissenschaftliche Forschungsprojekt, bzw. des klar umschriebenen Teilaspekts. Im Allgemeinen findet keine Förderung statt, wenn noch anderweitige Drittmittel zufließen. Ausnahmen sind möglich; sie müssen jedoch vorab schriftlich beantragt und schriftlich genehmigt sein. Die Fördergelder des Deutschen Förderprogramms für Augenheilkunde können ausschließlich an die jeweilige Institution ausgezahlt werden, an der das geförderte Projekt durchgeführt wird. Eine Umwandlung in ein Gehalt oder eine andere Form der Honorierung ist nicht möglich. Das Forschungsprojekt sollte vorrangig in Deutschland durchgeführt werden.

Die Auszahlung der Förderung ist abhängig von der vorherigen Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrages durch die jeweilige Institution, in der die Einzelheiten der Gewährung der Förderung geregelt werden.

Die bewilligten Mittel dürfen nur für die in der eingereichten Bewerbung angegebenen Zwecke verwendet werden. Wenn im Bewilligungsschreiben bestimmte Ausgaben abgelehnt oder reduziert wurden, sind diese Vorgaben zu befolgen.

Die bewilligten Mittel sind wirtschaftlich einzusetzen. Der maximale Förderzeitraum beträgt grundsätzlich zwölf Monate. Nach Ablauf der Förderperiode besteht jedoch die Möglichkeit eine erneute Unterstützung für weiterführende Teilaspekte des ursprünglichen Forschungsvorhabens zu beantragen.

Fördergelder dürfen nicht für Bewirtungs- und Cateringkosten eingesetzt werden.

Antragstellung

Für die Antragstellung sind die Formulare des Deutschen Förderprogramms für Augenheilkunde zu verwenden. Die Antragstellung kann in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.

Entscheidung über die Vergabe der Fördermittel

Die Expertenkommission des Deutschen Förderprogramms für Augenheilkunde entscheidet in wissenschaftlicher Unabhängigkeit über die Prämierung der eingereichten wissenschaftlichen und klinischen Forschungs- und Studienprojekte. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Durchführung des Projektes

Der/Die Bewerber(in) stimmt mit der Antragsstellung zu, das eingereichte Projekt innerhalb der nächsten 12 Monate zu beginnen und zeitnah durchzuführen.

Auskunftspflicht

Der/Die Empfänger(in) der Förderung ist verpflichtet, Bayer jederzeit auf Verlangen Auskunft über den aktuellen Stand des Projektes zu geben. Der/Die Empfänger(in) der Förderung ist verpflichtet, Bayer bzw. ihren Beauftragten die Besichtigung des wissenschaftlichen Forschungsprojekts zu ermöglichen.

Eigentumsregelung bei beweglichen Sachen

Bewegliche Sachen, die mit den bewilligten Fördergeldern erworben werden, gehen in das Eigentum der jeweiligen Institution über. Bayer behält sich vor, im Fördervertrag eine anderweitige Regelung zu treffen.

Für derartige bewegliche Sachen ist ein Bestandsverzeichnis zu erstellen, soweit es sich nicht um Verbrauchsmaterial oder Kleinstgeräte handelt, die entsprechend den steuerlichen Richtwerten unter geringwertige Wirtschaftsgüter fallen. Größere Objekte sind mit einem gut sichtbaren Hinweis „Gefördert durch das Deutsche Förderprogramm für Augenheilkunde der Bayer Vital GmbH“ zu versehen. 

Reparaturen und sonstige Folgekosten gehen zu Lasten des Empfängers der Förderung bzw. der jeweiligen Institution.

Dokumentation, Berichte

Bayer ist spätestens zehn Monate nach Beendigung des wissenschaftlichen Forschungsprojekts ein Schlussbericht vorzulegen.

Der Schlussbericht soll, je nach Projektart,

  • den Projektverlauf sowie für das Vorhaben besonders förderliche oder hemmende Umstände darstellen;
  • die Ergebnisse – auch verglichen mit den ursprünglichen Zielen, ggf. mit Hinweisen auf weiterführende Fragestellungen, Möglichkeiten der Verwertbarkeit oder Anwendung und des voraussichtlichen Nutzens ­ beschreiben und bewerten;
  • eine Stellungnahme enthalten, ob die Ergebnisse wirtschaftlich verwertbar sind und eine solche Verwertung zu erwarten ist;
  • sonstige für die Bewertbarkeit der Förderung wichtige Umstände mitteilen;
  • auf bereits erfolgte oder geplante Veröffentlichungen der Ergebnisse hinweisen.

Der Schlussbericht enthält außerdem eine „Kurzfassung“ (ca. 1 Seite) mit Darstellung der wesentlichen Ergebnisse. Schlussbericht und Kurzfassung sind in 2-facher Ausfertigung vorzulegen.

Über diese Berichtspflichten hinaus ist der/die Empfänger(in) der Förderung verpflichtet, Bayer unaufgefordert über Ereignisse zu unterrichten, die das Vorhaben wesentlich beeinflussen. Das ist z.B. der Fall, wenn ein(e) am Projekt maßgeblich Beteiligte(r) die Forschungsinstitution verlässt, die Voraussetzungen für die Durchführung des Vorhabens sich nachteilig verändern oder die Erreichung der Ziele durch sonstige Umstände gefährdet erscheint.

Veröffentlichungen

Die Ergebnisse des geförderten Projektes sind der Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen.

Bei Publikationen, die aus dem geförderten Projekt hervorgehen, soll an deutlich sichtbarer Stelle sowie im Impressum vermerkt werden: „Gefördert durch das Deutsche Förderprogramm für Augenheilkunde der Bayer Vital GmbH.“ Ein entsprechender Hinweis ist auch auf Postern, Einladungen, Programmen oder Presseverlautbarungen anzubringen.

Bayer sind zwei Belegexemplare jeder Veröffentlichung über das geförderte Projekt zu übermitteln.

Widerruf der Bewilligung

Bayer kann die Bewilligung von Förderungsgeldern widerrufen, wenn diese innerhalb eines Jahres nach Zugang des Bewilligungsbescheids nicht in Anspruch genommen worden sind.

Bayer behält sich den Widerruf der Bewilligung und die Rückforderung gezahlter Fördermittel vor, wenn diese Bewilligungsgrundsätze oder zusätzlich mitgeteilte besondere Bedingungen nicht beachtet werden, insbesondere, wenn Mittel nicht entsprechend dem Bewilligungsschreiben verwendet werden oder die Verwendung der Mittel nicht nachgewiesen wird.

Bayer behält sich vor, die Förderung eines Vorhabens aus einem vom/von der Antragsteller(in) zu vertretenden wichtigen Grund einzustellen. Wichtige Gründe sind insbesondere das Ausscheiden des Projektleiters/der Projektleiterin, fehlende Genehmigung durch die Ethikkommission, offensichtliche Undurchführbarkeit des Projektes oder wenn andere, wesentliche Voraussetzungen für die Durchführung des Vorhabens weggefallen sind. Die Rückabwicklung der vom/von der Bewilligungsempfänger(in) eingegangenen Verpflichtungen ist zwischen diesem und Bayer durch besondere Vereinbarung zu regeln.

Wirtschaftlicher Erfolg

Ergeben sich unmittelbar aus dem geförderten Vorhaben wirtschaftliche Gewinne, so ist dieses Bayer umgehend mitzuteilen. Unmittelbare Gewinne sind z.B. Einnahmen aus eigener, wirtschaftlicher Vermarktung der Ergebnisse, Lizenzeinnahmen aufgrund des Projekts erworbener Patente, Patentverkauf. Als Gewinn in diesem Sinne zählen nicht die Einnahmen aus Publikationen, Vorträgen etc.

Lizenzen

Als Bedingung für die finanzielle Förderung, kann Bayer ein Lizenzrecht für jede Technologie einfordern, die mit Hilfe der Förderung erfunden oder verbessert wurde. Dieses Recht am geistigen Eigentum beinhaltet patentierte Erfindungen, technische Daten, Materialien und Know-how. Technologien, die vor oder nach dem Ende der Zuschlagsfrist, oder von den Forschern im Zeitraum der Förderung, aber in keiner Weise durch das Förderprogramm unterstützt, erfunden wurden, sind davon ausgenommen.

Bayer verpflichtet sich, dem Fördergeldempfänger für jede übertragene Erfindung eine angemessene Vergütung unter Anrechnung der Fördersumme zu zahlen, damit der Empfänger seiner gesetzlichen Pflicht zur Vergütung des Arbeitnehmererfinders nachkommen kann.

Datenschutzhinweis

Bayer erhebt, verarbeitet und speichert personenbezogene Daten des Bewerbers/der Bewerberin, seiner/ihrer Mitarbeiter(innen) und beauftragter Dritter zur Antragsbearbeitung und -abwicklung sowie ggf. zur Optimierung und Kontrolle der Abrechnungsprozesse. Zu diesen Zwecken können auch Konzerngesellschaften und sonstige Dritte Zugriff erhalten. Konzerngesellschaften und Dritte können auch außerhalb des EWR ansässig sein. Bayer trägt dafür Sorge, dass auch bei diesen Stellen ein adäquates Datenschutzniveau besteht.

Soweit eine gesetzliche, behördliche oder gerichtliche Verpflichtung zur Offenlegung bestimmter Informationen im In- oder Ausland besteht, kann es zur Weitergabe gegenüber den entsprechenden Stellen kommen.

Weitergabe dieser Bewilligungsgrundsätze

Der Fördergeldempfänger trägt dafür Sorge, dass die Bewilligungsgrundsätze sowie zusätzlich mitgeteilte Bedingungen den am geförderten Projekt beteiligten Personen zur Kenntnis gebracht und von ihnen eingehalten werden.

Schlussbestimmungen

Der/Die Fördergeldempfänger(in) führt das Projekt in eigener Verantwortung durch. Er/Sie ist für die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und behördlicher Anordnungen verantwortlich.

Bayer steht nicht für Schäden ein, die aus der Durchführung des geförderten Vorhabens entstehen.

Sofern Bayer aus der Förderung eines Projektes ein Schaden entsteht, wird sie vom/von der Bewilligungsempfänger(in) schadlos gehalten.

Bayer wird in keinem Fall Arbeitgeber der aus den Fördermitteln Beschäftigten.