Deutsches Förderprogramm für Augenheilkunde

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Förderprogramm
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Expertenkommission hatte den richtigen „Riecher“

Posterpreis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik
Posterpreis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik

Die für ihren Projektantrag „Differenzierung humaner embryonaler Stammzellen in neurale Retina: ein in vitro Modell für das Retinoblastom“ 2016 mit dem Deutschen Förderprogramm für Augenheilkunde ausgezeichnete Laura Steenpaß und ihr Team bleiben weiter auf Erfolgskurs. Jetzt wurde das Team für seine Arbeit von der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik mit dem Posterpreis 2017 ausgezeichnet. Die Arbeitsgruppenleiterin Dr. Laura Steenpaß freut sich sehr über diese Anerkennung des Projekts, denn: „Die Zuerkennung des Posterpreises zeigt, dass wir mit diesem System auf dem richtigen Weg sind. Damit wird anerkannt, dass die Differenzierung von Stammzellen ein valides Modell in der Erforschung von humanen Erkrankungen darstellt, insbesondere solche, die mit anderen in vitro Methoden kaum fassbar sind.“ Damit wird noch einmal die Bedeutung dieses Forschungsansatzes für die Verbesserung der Patientenversorgung deutlich. „Bei der Auswahl von Anträgen führt die langjährige Erfahrung bei den Mitgliedern der unabhängigen Expertenkommission intuitiv auf die richtige Spur, wenn zukunftsweisende Methoden oder Forschungsprojekte prämiert werden sollen“, kommentiert der Vorsitzende der Expertenkommission Prof. Dr. med. Richard Funk aus Dresden die erneute Auszeichnung des Teams.

Das Retinoblastom ist ein maligner Tumor, der von der Netzhaut ausgeht und zumeist im Kleinstkindalter auftritt. Er beeinflusst das Leben der Kinder und ihrer Eltern massiv, da therapeutisch häufig nur die Entfernung des betroffenen Auges bleibt. Diese Neoplasie ist selten und entsprechend auch das Zellmaterial für Forschungszwecke. Ein in vitro Modell mittels Differenzierung von embryonalen Stammzellen ist daher wichtig, um mehr über die Spezifität des Tumors, das Wachstum und dessen Eindämmung zu erfahren.